Ärzte Zeitung, 10.05.2008

Gewerbesteuer für Ärzte in der Diskussion

HAMBURG/BERLIN (dpa). Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) erwägt für die nötige bessere steuerliche Anrechnung von Krankenkassenbeiträgen und einen höheren Kinderfreibetrag ein "Entlastungspaket". Zur Gegenfinanzierung könnte unter anderem eine Gewerbesteuer für Freiberufler eingeführt werden.

Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" schreibt, soll das Maßnahmenbündel die Steuerzahler nach ersten Überlegungen um zwei bis drei Milliarden Euro entlasten. Ohne Gegenfinanzierung würde das Paket zu Einnahmeausfällen von 15 Milliarden Euro führen.

Um die Kosten für den Fiskus zu beschränken, prüften Steinbrücks Beamte Kürzungsmaßnahmen. Ein Sprecher erklärte, die Prüfungen seien noch im Gange. So könnten bestimmte Steuervergünstigungen wegfallen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »