Ärzte Zeitung, 18.06.2008

BMG präsentiert Strategie gegen resistente Keime

BERLIN (HL). Das Bundesgesundheitsministerium hat gestern den Entwurf für eine Strategie zur Erkennung, Prävention und Kontrolle von Antibiotika-Resistenzen vorgestellt. Staatssekretär Klaus Theo Schröder hat Ärzte und Wissenschaftler bei einem Symposion in Berlin dazu aufgerufen, sich aktiv an der Weiterentwicklung dieser Strategie zu beteiligen.

Der Hintergrund: Infektionskrankheitren sind weltweit die häufigste Todesursache. In Deutschland starben 2006 über 40 000 Menschen an den Folgen einer Infektion. Die Zahl der Todesfälle ist in den vier Jahren zuvor um 14 Prozent gestiegen. Die Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten wird durch zunehmende Resistenz der Keime erheblich erschwert. Als Hauptursache der zunehmenden Resistenz gelten der unsachgemäße Einsatz von Antibiotika und unzulängliche Hygiene.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »