Ärzte Zeitung, 01.10.2008

Ersatzkassen: Beitragsatz liegt bei rund 15,8 Prozent

BONN/BERLIN (dpa). Zur Schlussrunde für die Berechnung des künftigen Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenkassen haben die Ersatzkassen einen Einheitssatz von rund 15,8 Prozent vorhergesagt. Für diesen Rekordwert zum Start des Gesundheitsfonds 2009 sprächen alle wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen, sagte der Vorsitzende des Ersatzkassenverbands, Thomas Ballast, am Mittwoch in Siegburg.

Neben Gesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt ist der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung an den Beratungen des Schätzerkreises beteiligt. Heute wollen die Experten einen Wert empfehlen, der erstmals einheitlich für alle Krankenkassen gelten würde. Die Entscheidung liegt bei der Bundesregierung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »