Ärzte Zeitung, 08.10.2008

Weniger Abbrüche von Schwangerschaften

NEU-ISENBURG (ble). Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in Deutschland 2007 im Vergleich zu 2006 um 2839 (minus 2,4 Prozent) auf 116 871 gesunken. 2006 waren es noch 119 710 Abbrüche, wie aus dem aktuellen Jahrbuch des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden hervorgeht. In 3072 Fällen führte dabei eine medizinische Indikation zum Abbruch.

Bezogen auf je 10 000 Frauen erfolgten die meisten Abtreibungen in Berlin (130), Bremen (126) und Hamburg (105). Die wenigsten Schwangerschaftsabbrüche verzeichneten die Statistiker in Bayern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »