Ärzte Zeitung, 10.11.2008

Kampf gegen Dekubitus: Heime verbessern Ergebnisse

BERLIN (ami). Die Vorbeugung gegen Druckgeschwüre in Heimen und Kliniken macht Fortschritte. Zu diesem Ergebnis kommen die Pflegewissenschaftler der Charité Universitätskliniken Berlin bei ihrer jährlichen Erhebung zu bedeutenden Problemen der Pflegepraxis.

"Die Prävention wird in den meisten Häusern inzwischen sehr viel ernster genommen", sagt Studienkoordinator Nils Lahmann. Seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2000 haben die Forscher nach eigenen Angaben die Dekubitusprophylaxe an über 60 000 Heimbewohnern und Klinikpatienten analysiert.

"Obwohl die Zahl der potenziell gefährdeten Menschen gleich geblieben ist, sank der Anteil der tatsächlich an einem Druckgeschwür Erkrankten um die Hälfte", so Lahmann. Für die aktuelle Studie haben die Forscher im April dieses Jahres 6500 Bewohner und Patienten in 37 Pflegeheimen und 19 Krankenhäusern untersucht.

Im nächsten Jahr untersuchen die Charité-Wissenschaftler erstmals auch die Ernährung in den teilnehmenden Kliniken und Heimen.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (73900)
Organisationen
Charité Berlin (2933)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »