Ärzte Zeitung, 28.11.2008

Patentamt: Kein Patent bei Embryo-Zerstörung

MÜNCHEN (fst). Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat erklärt, dass es kein Patent auf ein Verfahren erteilen wird, bei denen menschliche Embryonen zerstört werden. Das hat die Große Beschwerdekammer des EPA gestern mitgeteilt.

Betroffen davon ist ein Verfahren zur Gewinnung von Stammzellkulturen, das von der Wisconsin Alumni Research Foundation zur Patentierung angemeldet wurde. Greenpeace bezeichnete die Entscheidung als "Meilenstein in der Patentvergabe-Praxis des Europäischen Patentamtes". Sie gelte für alle vorliegenden Patentanträge, die "auf der Zerstörung und industriellen Nutzung von Embryonen beruhen", sagte Christoph Then von Greenpeace.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »