Ärzte Zeitung, 04.12.2008

Auch Behinderte leiden unter Budgets

BERLIN (HL). Während für behinderte Kinder und Jugendliche eine flächendeckende Versorgung inzwischen gewährleistet sei, erhalten erwachsene Patienten mit schwerer geistiger oder körperlicher Behinderung nach Auffassung der Bundesärztekammer nicht die für sie erforderliche Betreuung.

Ursächlich dafür seien Preisdumping und der damit einhergehende Qualitätsabbau, kritisierte Bundesärztekammer-Präsident Jörg Dietrich Hoppe anlässlich des gestrigen "Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen". Es bestehe erheblicher Zusatzbedarf an präventiver, kurativer und Reha-Versorgung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »