Ärzte Zeitung, 13.01.2009

Gewalt gegen Frauen - wie können Ärzte am besten helfen?

NEU-ISENBURG (bee). Beim Modellprojekt "Medizinische Intervention gegen Gewalt" (MIGG) werden im Rahmen des Aktionsplans zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen die gesundheitlichen Folgen der Gewalt untersucht. Bei dem Projekt sollen in 25 Arztpraxen an fünf Standorten Konzepte zur besseren medizinischen Versorgung von Frauen, die von Gewalt betroffen sind, erarbeitet werden.

Dazu gehören die Schulung von Niedergelassenen im Umgang mit den Gewaltopfern, die bessere rechtsverwertbare Dokumentation der Fälle sowie eine engere Kooperation aller Versorgungsstellen. Aus den Ergebnissen sollen dann Empfehlungen für ein ambulantes Versorgungsmodell erarbeitet werden.

www.migg-frauen.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »