Ärzte Zeitung, 10.03.2009

USA investieren Milliarden in Pharmaökonomie

WASHINGTON (HL). Vom USamerikanischen Konjunkturprogramm soll auch die Gesundheits-Versorgungsforschung kräftig profitieren. Zu dem von Präsident Barack Obama jetzt unterzeichneten Gesetz gehört auch die Aufstockung des Etats des Gesundheitsministeriums um 2,5 Milliarden Dollar. 1,1 Milliarden Dollar sollen für vergleichende Wirksamkeitsstudien verwendet werden.

Davon sind allein 400 Millionen Dollar für Forschung bestimmt, mit der "clinical outcomes" verglichen werden. Eine weitere Milliarde Dollar ist zur Bildung eines Präventions- und Gesundheitsfonds eingeplant. 650 Millionen Dollar sollen für eine evidenzbasierte klinische oder gemeindebasierte Präventionsstrategie verwendet werden. Insgesamt 19 Milliarden Dollar will die neue US-Regierung in innovative Informationstechnologien für den Gesundheitssektor investieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »