Ärzte Zeitung, 23.03.2009

Fachärzte in Bayern wollen am Dienstag protestieren

München (sto). Die Fachärzte in Bayern rufen für Dienstag, 24. März zum 2. bayernweiten Protesttag auf.

Damit soll die Öffentlichkeit auf die Krisensituation der ambulanten Facharztmedizin hingewiesen werden, teilte die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) Bayern mit. Es sei offensichtlich, dass große Teile der Politik die ambulante Facharztmedizin zerstören und abwickeln wollen, heißt es in einer Mitteilung der GFB Bayern.

Mit einer "Erklärung Bayerischer Fachärzte", die mehrere regionale Facharztinitiativen und die GFB Bayern beschlossen haben, wird der Erhalt einer wohnortnahen ambulanten Facharztmedizin mit direktem Zugang zum niedergelassenen Facharzt gefordert. Der Grundsatz "ambulant vor stationär" müsse konsequent umgesetzt werden. Zugleich wird einer Verknappung medizinischer Leistungen eine klare Absage erteilt. Die regionale Versorgung müsse wieder gestärkt werden. "Der Gesundheitsfonds als Grundübel der Verteilungsmisere muss verschwinden", heißt es in der Erklärung.

www.deutscher-facharztverband.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »