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FH Erfurt erforscht gesundes Studieren und Arbeiten

ERFURT (tra). Die Fachhochschule Erfurt (FH) will eine gesunde Hochschule werden. In einer Online-Fragebogenaktion sammelt eine Arbeitsgruppe derzeit Wünsche und Anregungen der 4500 Studierenden für mehr Gesundheit beim Studieren.

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In einem weiteren Frageset erforscht man Bedürfnisse der 370 Mitarbeiter. Während bei Studenten vor allem Ausgewogenheit in Studium, Freizeit oder Stressvermeidung geht, steht bei Angestellten die Verbesserung der Arbeitsplätze im Mittelpunkt

Die Befragung ist Auftakt des Projektes "Gesundheitsfördernde Hochschule" von FH und AOK PLUS. Die Einrichtungen planen, Präventionsmaßnahmen der Kasse in großem Umfang für Studenten und Mitarbeiter anzubieten. Die Teilnahme der Studenten ist bundesweit neu. Damit geht das Projekt weit über normale Inhalte betrieblicher Gesundheitsförderung in Unternehmen hinaus.

"Unsere Präventionsexperten werden über einen längeren Zeitraum gemeinsam mit der FH zusammenarbeiten", kündigte AOK-Bereichsleiter Frank Vieweg an. Das Projekt ist bis September 2010 geplant. Ziele sind ein niedrigerer Krankenstand und eine größere Arbeits- und Studienzufriedenheit. Wenn alles klappt, kommen bald weitere Hochschulen in Thüringen und Sachsen dazu.

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