Ärzte Zeitung, 28.05.2009

Staat legt bei Forschung Wert auf Gender-Aspekte

BERLIN(nös). Bei der Vergabe von Fördermitteln für die Gesundheitsforschung legt die Bundesregierung Wert auf geschlechterspezifische Aspekte. Das schreibt sie in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion. Demnach berücksichtigen bereits 33 von 41 geförderten Projekten Geschlechtsunterschiede.

In 20 Projekten seien "genderspezifische Analysen" vorgesehen. Zu den geförderten Projekten gehört etwa die Forschung zu Brustkrebs und Hormonersatztherapien. Diese werden mit rund 15 Millionen Euro bis 2011 gefördert, schreibt die Regierung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »