Ärzte Zeitung, 09.06.2009

Spezielles Versorgungsangebot hilft jungen Asthmatikern

Studie der TK Bayern mit 900 Kindern und Jugendlichen

MÜNCHEN(sto). Durch eine intensive ärztliche Betreuung verringern sich bei Kindern und Jugendlichen mit Asthma Beschwerden, Klinikeinweisungen und der Medikamentenverbrauch.

Das hat eine vor kurzem vorgelegte Studie der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern ergeben. Beteiligt waren insgesamt 900 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 18 Jahren.

Untersucht wurden die Ergebnisse eines speziellen Versorgungsangebots der Techniker Kasse, bei dem niedergelassene Kinder- und Jugendärzte gemeinsam mit ausgewählten Reha-Kliniken junge Patienten intensiv betreuen und im Umgang mit Medikamenten, Inhalationsgeräten und Notfällen schulen.

"Der positive Effekt ergibt sich eindeutig aus der intensiven medizinischen Betreuung, die Aufklärungsgespräche sowie Patientenschulungen durch die Ärzte beinhaltet", erklärte jetzt Dr. Gerd Schauerte vom CJD Asthmazentrum in Berchtesgaden.

Als Kontrollgruppe bei dieser Studie galten Patienten, die standardmäßig versorgt worden waren und nach demselben Zeitraum einen weitaus schlechteren Gesundheitszustand aufwiesen.

Die Techniker Kasse bietet zusammen mit rund 70 kooperierenden Kinder- und Jugendärzten des PaedNetz-Bayern sowie einigen Krankenhäusern eine abgestimmte Behandlung für junge Asthma-Patienten im Alter zwischen zwei und 18 Jahren an.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »