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Hörscreening für Neugeborene in allen Geburtskliniken

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MÜNCHEN (sto). In Bayern sollen künftig alle 139 Geburtskliniken und 32 Kinderkliniken in das Neugeborenen-Hörscreening eingebunden werden. Das hat die Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Melanie Huml, nach Abschluss der Modellphase bekannt gegeben.

Seit 2003 wurden in den Modellregionen Oberpfalz und Oberfranken mehr als 73 000 Kinder an den Geburtskliniken und bei niedergelassenen Ärzten untersucht. In 51 Fällen wurden schwere Hörstörungen entdeckt. Die betroffenen Kinder begannen eine Therapie, 23 davon nur aufgrund des aktiven Nachgehens durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Seit Januar ist die Früherkennung von Hörstörungen bei Neugeborenen GKV-Leistung.

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