Ärzte Zeitung, 13.07.2009

Schmidt: Vorhersage für 2010 noch nicht möglich

BERLIN (dpa). Im Streit um drohende Finanzlöcher der GKV hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt den Spitzenverband der Kassen scharf angegriffen. "Der Spitzenverband müsste die GKV als hohes Gut des Sozialstaates in unserem Land verteidigen, aber er redet sie schlecht", sagte Schmidt der "Welt".

Schmidt betonte, die Finanzlage der GKV 2010 könne noch nicht vorhergesagt werden. "Wenn nächstes Jahr tatsächlich 450 000 Menschen mehr Arbeitslosengeld II bekommen würden, dann hätten die Kassen viel weniger Geld." 2010 flössen aber auch 1,5 Milliarden Euro mehr Steuergeld in den Gesundheitsfonds.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »