Ärzte Zeitung, 17.07.2009

Vor allem Alte und Kranke schreiben an Kühn-Mengel

BERLIN (fst). Bürger, die sich an die Patientenbeauftragte der Bundesregierung wenden, sind in der Hälfte der Fälle über 65 Jahre, ein Drittel ist chronisch krank.

Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Medizinische Soziologie der Charité hervor, die von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt wurde. Dabei wurden etwa 20 000 Patientenanfragen von Januar 2004 bis Dezember 2007 ausgewertet. Das Amt ist im Januar 2004 eingerichtet worden und wird seitdem von Helga Kühn-Mengel (SPD) bekleidet.

In 84 Prozent der Schreiben formulieren Bürger Beschwerden oder Bitten, nur 16 Prozent fragen nach Informationen, heißt es in einer Mitteilung der Patientenbeauftragten. Die Inhalte der Eingaben zeigen die Konjunktur einzelner Themen. Allerdings gewinnen bestimmte Fragen auch stetig an Bedeutung. So tauchen "Probleme der Kommunikation zwischen Arzt und Patienten" im Jahr 2004 nur in acht Prozent der Briefe auf. Drei Jahre später war dies in 14 Prozent der Eingaben ein Thema.

Auch die Kritik an der Behandlungsqualität nimmt weiter zu: Der Anteil der Briefe mit diesem Anliegen nahm von sechs Prozent im Jahr 2004 auf 14 Prozent im Jahr 2007 zu.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »