Ärzte Zeitung, 29.09.2009

Ziel: Schutz vor Hörschäden

MP3-Player / EU will Sicherheitsstandards entwickeln

BRÜSSEL (taf). Die EU-Kommission will Jugendliche besser vor irreparablen Hörschäden durch exzessive Nutzung von MP3-Playern, Walkmans oder iPod-Geräten schützen (wie berichtet). Das EU-Normungsgremium Cenelec erhielt gestern von EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva das Mandat, innerhalb von 24 Monaten gemeinsam mit der europäischen Konsumgüterindustrie (DigitalEurope) neue technische Sicherheitsstandards auszuarbeiten.

"Ständiges Hören von bis zu fünf Stunden täglich über Jahre hin kann zu Hörschäden führen, die die Ausübung von einzelnen Berufen unmöglich machen", begründet Kuneva die Initiative. Derzeit auf dem Markt befindliche Abspielgeräte dröhnen mit bis zu 120 Dezibel (dB) in die Gehörgänge von meist jugendlichen Musikliebhabern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »