Ärzte Zeitung, 02.10.2009

Kann Henke noch MB-Chef bleiben?

BERLIN (eb). Ein mögliches Engagement des frisch gewählten CDU-Abgeordneten Rudolf Henke in der Gesundheitspolitik und im Gesundheitsausschuss des Bundestages wird sowohl von Unions- wie auch von FDP-Parlamentariern mit Skepsis gesehen. Es wird offenbar für unvereinbar gehalten, in parlamentarischen Gremien Gesundheitspolitik zu gestalten und gleichzeitig als Vorsitzender des Marburger Bundes zu amtieren.

Henke selbst hatte nach seiner Direktwahl am vergangenen Sonntag betont, er werde nicht als der verlängerte Arm der Ärzteschaft im Bundestag agieren. Im nordrhein-westfälischen Landtag hatte er sich um Forschungspolitik gekümmert.

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