Ärzte Zeitung, 06.10.2009

Umfassende Wunschliste

HEPPENHEIM (ine). Den Erhalt der wohnortnahen ambulanten und stationären Versorgung fordert Wolfram-Arnim Candidus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) im südhessischen Heppenheim von den Koalitionären in Berlin.

Es dürfe in den Koalitionsverhandlungen nicht darum gehen, Beitragserhöhungen für die Versicherten auf den Weg zu bringen, heißt es in einer Mitteilung der DGVP. Wichtiger sind für Candidus folgende Punkte: Erhalt der freiberuflich tätigen Ärzte, finanzielle Förderung von MVZ, freie Arztwahl, weniger Bürokratie und Wiederherstellung der Therapiefreiheit für die Ärzte im "Sinne einer sachgerechten Versorgung der Patienten". Der Patientenvertreter fordert zudem den Ausbau von Kollektivverträgen und mehr Transparenz bei Rabattverträgen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »