Ärzte Zeitung, 05.11.2009

Genitialverstümmelung soll ins Strafgesetzbuch

WIESBADEN/STUTTGART (fst). Die Länder Hessen und Baden-Württemberg wollen Genitialverstümmelung bei Frauen und Mädchen unter Strafe stellen lassen. Die Justizminister Jörg-Uwe Hahn (Hessen) und Ulrich Goll (Baden-Württemberg) haben dazu am Donnerstag einen Gesetzentwurf vorgestellt.

Der geplante Paragraf 226a Strafgesetzbuch sieht für Genitialverstümmelung eine Freiheitsstrafe "nicht unter zwei Jahren" vor. Wegen der lebenslangen körperlichen und seelischen Folgen für die Opfer müsse das Strafmaß über das für Körperverletzung hinausgehen, hieß es.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »