Ärzte Zeitung, 17.02.2010

SPD fordert Auskunft über Präventionsgesetz

BERLIN (fst). Die SPD-Fraktion im Bundestag erkundigt sich in einer parlamentarischen Anfrage nach der Präventionsstrategie der Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag angekündigt wurde. Auch will die SPD wissen, ob die Regierung ein Präventionsgesetz plant. Auskunft soll die Regierung außerdem geben, wie Akteure - von Kommunen bis zur GKV - gegebenenfalls eingebunden werden.

Fragethema ist auch die Drogen- und Suchtpolitik. Die neue Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) hatte dazu erklärt, die Regierung sehe keinen Handlungsbedarf, Gesetze zum Schutz vor Alkoholmissbrauch zu verschärfen (wir berichteten).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »