Ärzte Zeitung, 05.05.2010

Hebammen protestieren gegen Haftpflichtprämien

KÖLN (iss). Am Internationalen Hebammentag am Mittwoch haben Hebammen bundesweit gegen eine unzureichende Vergütung und drastisch steigende Haftpflichtprämien protestiert. Sie warnten vor einer Unterversorgung. Die Prämien sind von 179 Euro im Jahr 1992 auf 2370 Euro 2009 gestiegen. Ab 1. Juli beträgt der Jahresbeitrag 3689 Euro. Das treibt viele Hebammen aus dem Beruf. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann forderte ordentliche Rahmenbedingungen für die Berufsgruppe. "Es ist klar, dass sich der massive Anstieg der Prämien in der Vergütung der Hebammen widerspiegeln muss."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »