Modellstudiengang Medizin startet an der Charité

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BERLIN (inh). Zum Wintersemester 2010/11 beginnt an der Charité - Universitätsmedizin Berlin der neue Modellstudiengang Medizin. Er soll nach Angaben der Uni den Studenten eine Symbiose zwischen Praxisnähe und Wissenschaftlichkeit bieten. Die Aufteilung des Lehrstoffs in herkömmliche medizinische Fachgebiete soll aufgelöst werden zugunsten eines patientenorientierten integrativen Konzepts. Das Physikum fällt in dem neuen Modellstudiengang weg.

Stattdessen sollen von Anfang an klinische Inhalte vermittelt werden, so Professor Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre. Die Grundlagenfächer Anatomie und Physiologie sollen die Studierenden bis zum letzten Examen begleiten. Darüber hinaus wird die Vermittlung sozialer und kommunikativer Kompetenzen vom ersten bis zum letzten Semester Teil des Lehrplans sein. Gross bezeichnet das neue Curriculum als "wegweisende Neuausrichtung des Medizinstudiums in Deutschlands".

Ab dem kommenden Wintersemester studieren alle Erstsemester an der Charité Universitätsmedizin im Modellstudiengang. Die Charité will den neuen Studiengang von Beginn an wissenschaftlich begleiten.

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