Ärzte Zeitung, 20.07.2010

Hamburg schließt Pakt für Prävention mit 130 Akteuren

HAMBURG (di). Hamburg will über einen "Pakt für Prävention" gesundheitsbezogene Ziele und neue Aktivitäten entwickeln sowie vorhandene Aktivitäten besser vernetzen und abstimmen. Gesundheitssenator Dietrich Wersich (CDU) holte dazu rund 130 haupt- und ehrenamtliche Akteure aus der Gesundheitsförderung und Prävention in eine Kooperation.

Die Aktivitäten zielen auf Gesundheitsverhalten, Gesundheitsrisiken, Schutzfaktoren für Gesundheit sowie Krankheiten mit großem Präventionspotenzial ab. Auch besonders belastete und bisher weniger erreichte Zielgruppen stehen dabei im Fokus. Die Kooperationspartner verpflichten sich im Rahmen ihrer jeweiligen Verantwortlichkeit an der Förderung von Gesundheit, der Vorbeugung von Krankheiten und der Verminderung von Gesundheitsgefährdungen und Krankheitsfolgen mitzuwirken und für diese Ziele eng miteinander zu kooperieren. Die Vereinbarung gilt für drei Jahre.
Zu den Unterzeichnern gehören neben der Gesundheitsbehörde auch große Krankenkassen und die Hamburgische Krankenhausgesellschaft.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »