Ärzte Zeitung, 09.09.2010

Kürzungspläne für Fonds stoßen auf Widerstand

BERLIN (chb). Das Vorhaben des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, deutlich weniger Geld als zugesagt an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zu überweisen, stößt auf massiven Widerstand. So fordert die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Kürzungspläne - es sollen in den nächsten drei Jahren nur noch 200 Millionen Euro statt 600 Millionen Euro überwiesen werden - abzuwenden. Eine Protestaktion vor dem Kanzleramt am kommenden Dienstag wird auch von den Grünen unterstützt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »