Ärzte Zeitung, 21.09.2010

Mit HipHop gegen das Komasaufen

BERLIN (sun). Der Verband der privaten Krankenversicherung hat zusammen mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, das Projekt "HipHop gegen Komasaufen" gestartet. Im Schuljahr 2010/2011 sollen in Kölner Schulen Unterrichtseinheiten angeboten werden, die den Schülern Alternativen zu Alkoholmissbrauch und Gewalt aufzeigen sollen - als ein Beispiel soll die Jugendkultur HipHop dienen. "Damit wollen wir uns direkt an Jugendliche wenden", sagte der Direktor des PKV-Verbands, Volker Leienbach, anlässlich der Projektvorstellung in Berlin.

Das Projekt sei notwendig, da das Rauschtrinken bei Jugendlichen weiterhin zunehme, ergänzte Dyckmans. Eine Trendwende sei nicht abzusehen. Das Erwachsenwerden dürfe aber nicht über die Notaufnahme erfolgen. Die Schüler sollen sich mit dem Thema Alkoholmissbrauch und dessen Folgen auseinandersetzen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »