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Ärzte Zeitung, 24.09.2010

Grünen-Initiative findet in Bremen Unterstützung

BREMEN (cben). Die Bremer Initiative "Ambulante Versorgungslücken" begrüßt den Antrag der Grünen im Bundestag auf Änderung des SGB V. Die Grünen verlangen in einem Antrag, das SGB V so zu ändern, dass Patienten im Anschluss an einen Klinikaufenthalt bei Bedarf Anspruch auf Pflege sowie hauswirtschaftliche Versorgung haben. Dies solle auch nach bestimmten ambulanten medizinischen Behandlungen, etwa Chemotherapien, gelten.

Zur Begründung heißt es, die Einführung der Fallpauschalen im Krankenhaus hätte zwar nicht zu "blutigen Entlassungen" und "massenhaften Drehtüreffekten" geführt, aber der Gesundheitszustand mancher Patienten schränke nach der Entlassung die "selbstständige Bewältigung" des Alltags "teilweise massiv" ein. Deshalb müsse die gesetzliche Grundlage für die häusliche Krankenpflege geändert werden, so die Grünen." Die Patienteninitiative Ambulante Versorgungslücken begrüßte den Antrag. "Die Probleme treten vorrangig bei der Bewältigung der alltäglichen Notwendigkeiten auf", heißt es bei der Patienteninitiative. Hygiene, Nahrung, Kleidung, Haushalt, Einkauf, Mobilität und die Kommunikation mit Ärzten sei oft nur mit großen Problemen möglich.

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