Ärzte Zeitung, 13.12.2010

Alkoholmissbrauch: Drogenbeauftragte kritisiert Wissensdefizite bei Ärzten

BERLIN (sun). Die Bundesdrogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans (FDP), hat medizinische Fachgesellschaften aufgefordert, Leitlinien zur Diagnostik des fetalen Alkoholsyndroms (FAS) zu entwickeln.

Aus diesem Anlass fanden am Montag erste Gespräche im Bundesgesundheitsministerium statt. Der Leitlinienprozess soll eine wissenschaftlich fundierte und flächendeckende Diagnostik der schweren Behinderung ermöglichen.

"Bisher existieren in Deutschland keine Standards für die Diagnose des fetalen Alkoholsyndroms", sagte Dyckmans. In der Ärzteschaft sei das Wissen um die Krankheit und ihre Symptome "noch nicht weit genug verbreitet, das muss sich ändern", forderte Dyckmans.

Nur mit der richtigen Diagnose könne den Kindern "gezielt" geholfen werden. In Deutschland werden jedes Jahr etwas 4000 Kinder mit dem FAS-Vollbild geboren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »