Ärzte Zeitung, 17.01.2011

NRW-Hausarztverbände planen Fusion

KÖLN (iss). Die Hausarztverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe wollen fusionieren. Basis sei die gute Kooperation bei den Schiedsverfahren zu den Hausarztverträgen, sagen die Verbandsvorsitzenden Dr. Dirk Mecking und Dr. Norbert Hartmann in einer gemeinsamen Erklärung.

"Anstehende politische Entwicklungen brauchen einen starken Hausärzteverband als die eine anerkannte Vertretung der Hausärzte in einer sich ändernden Versorgungslandschaft", begründen sie den Schritt.

Die Fusion bedürfe angesichts "der Spaltung des Landes NRW durch verkrustete Vorgaben der Körperschaften im Sozialwesen" noch weiterer Vorbereitung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »