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Medienmissbrauch: Handlungsoptionen für Ärzte gering

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WEIMAR (ras). Auf die Gefahr des Medienmissbrauchs und die gesundheitlichen Folgen daraus können Ärzte bei Früherkennungsuntersuchungen aus Zeitgründen nur sehr bedingt eingehen.

Auf dieses Dilemma hat Dr. Marcus Heidemann aus Bielefeld beim Jugendmedizinkongress in Weimar hingewiesen. Angesichts der zur Verfügung stehenden Zeit von 20 Minuten für eine Vorsorgeuntersuchung könne allenfalls nach der Dauer des Medienkonsums und nach möglichen Ursache-Folge Wirkungen (Schul- und Schlafprobleme, Inaktivität, Übergewicht, ADHS) gefragt werden.

Falls sich daraus dann tatsächlich Zusammenhänge mit einem übermäßigen Medienkonsum herstellen ließen, könne ein Mediziner diese Problematik auch nicht alleine lösen.

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