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Bayern will Bürger für das Impfen sensibilisieren

MÜNCHEN (sto). Mit dem Ziel, die Impfquoten bei Masern und Keuchhusten zu erhöhen, wollen die Gesundheitsämter in Bayern während der zweiten Bayerischen Impfwoche bis 9. April ihre Beratungen verstärken.

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Impfen sei die einfachste und wirksamste Prävention gegen viele Infektionskrankheiten, erklärte Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) zum Auftakt der Aktionen.

Im Mittelpunkt der Impfwoche stehen die Impfungen gegen Masern und Keuchhusten vor allem auch für Jugendliche und Erwachsene.

Im vergangenen Jahr wurden in Bayern 219 Masernfälle gemeldet, ein Drittel davon waren Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, ein weiteres Drittel Erwachsene zwischen 18 und 39 Jahren.

Rund 70 Erkrankte mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden. Besonders hoch war der Anteil bei diesen schweren Verläufen mit 52 Prozent in der Gruppe der jungen Erwachsenen.

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