Gesundheit Berliner Kinder wird besser

BERLIN (ami). Die Gesundheit der Berliner Schulanfänger verbessert sich. Zu diesem Ergebnis kommt die Senatsgesundheitsverwaltung von Berlin bei der Analyse der Einschulungsuntersuchungen 2009.

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Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) bezeichnete es als erfreulich, dass die große Mehrheit der Berliner Schulanfänger gesund sei. "Zwar gibt es nach wie vor Zusammenhänge zwischen ihrer gesundheitlichen Entwicklung und der sozialen Lage der Familien, aber es gibt deutliche Verbesserungen", so Lompscher weiter.

Einige Beispiele: Verglichen mit 2005 lebten 2009 mehr Schulanfänger in Nichtraucherhaushalten. Ihr Anteil stieg von 53 auf 60 Prozent. Die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U8 hat von 75 auf 78 Prozent zugenommen. Der Anteil der Kinder mit Auffälligkeiten in der Körperkoordination ist von 15 Prozent auf 13 Prozent gesunken.

Dort haben den Angaben zufolge besonders Kinder mit Migrationshintergrund deutliche Fortschritte gemacht. Viele Defizite bei der kindlichen Entwicklung haben sich laut Senatsgesundheitsverwaltung jedoch über Jahre hinweg nicht verändert. So stagniert der Anteil der Kinder mit Auffälligkeiten in der Auge-Hand-Koordination bei 17 Prozent.

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