Ärzte Zeitung, 03.05.2011

Holpriger Start für die Zentren für Gesundheitsforschung

HEIDELBERG (ras/af). Für vier neue Zentren für Gesundheitsforschung zur Bekämpfung von Volkskrankheiten hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Startschuss gegeben.

An diesen Zentren zur Erforschuung von Krebs, Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen sowie Infektionen sind außer den Helmholtz-Zentren mehr als 20 Hochschulstandorte in Deutschland beteiligt.

"Die Zentren sollen Vorreiter für das Engagement des Bundes in der Medizinforschung sein", erklärt der Vorsitzende des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), Berlin, Professor Rüdiger Siewert in Heidelberg.

Von einem Fehlstart für das Konzept von Forschungsministerin Annette Schavan spricht die Opposition. Auf Anfrage der SPD-Fraktion im Bundestag habe das Forschungsministerium eingeräumt, dass zwei der vier Projekte reevaluiert werden müssten, teilte der SPD-Politiker Klaus Hagemann mit.

Binnen eines Jahres müssten die Zentren für Krebs und Infektionskrankheiten ihre Managementstrukturen und ihre Forschungsvorhaben erneut auf den Prüfstand stellen. Das BMBF hat angekündigt, bis 2015 insgesamt 300 Millionen Euro in die Forschung zu investieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »