Ärzte Zeitung, 09.05.2011

Förderkonzept gegen Armuts-Krankheiten

BERLIN (fst). Das Bundesforschungsministerium hat ein neues Förderkonzept gegen armutsbedingte Krankheiten wie etwa Dengue-Fieber oder die Schlafkrankheit vorgestellt.

Ein Element ist die finanzielle Unterstützung von Produktentwicklungspartnerschaften (PDPs). Dabei handelt es sich um Non-Profit-Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Diagnostika oder Medikamente gegen solche Krankheiten zu entwickeln.

PDP werden durch öffentliche und private Geldgeber finanziert, im Gegenzug werden die Produkte Betroffenen später zu einem sehr geringen Preis zur Verfügung gestellt.

Noch in diesem Jahr will das BMBF mit seiner ersten Förderung von PDP beginnen. Dabei stünden vor allem die beiden Millenniumsziele Müttergesundheit und Gesundheit von Kindern unter fünf Jahren im Fokus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »