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Chinesische Heilkunst für Sachsens Ärzte

DRESDEN (tt). Sachsens Ärzte sollen sich stärker mit chinesischen Kollegen austauschen. Das teilte das sächsische Sozialministerium mit. So könnten Ärzte aus dem Freistaat von Kollegen aus der Provinz Jiangsu zum Beispiel etwas über traditionelle chinesische Heilmethoden lernen.

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Es soll einen Informations- und Erfahrungsaustausch geben, auch gegenseitige Besuche sind geplant. "Der sehr schnelle Urbanisierungsprozess stellt China vor große soziale, wirtschaftliche und andere Herausforderungen. Sachsen möchte mit seinen Erfahrungen in den Bereichen Gesundheit und Gesundheitswirtschaft dabei ein starker Partner sein", sagt Sozialministerin Christine Clauß (CDU).

Die Kooperation begann bereits im Jahr 2008 in den Landes- und Provinzhauptstädten und wird jetzt ausgeweitet: Auf die gesamte Provinz Jiangsu und den Freistaat. Konkret will Sachsen China beraten bei "Reformen und Entwicklungen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens". Außer Medizinern soll auch technisches Personal ausgetauscht werden.

Zuletzt geriet die Provinz Jiangsu wegen eines Skandals um vergiftete Milchprodukte in die Schlagzeilen. Nicht zuletzt deswegen wird als Ziel der Zusammenarbeit auch ausgegeben, den "Mutterschutz und die Säuglingspflege" zu verbessern. Auch die Infektionsepidemiologie, Tumor- und kardiozerebrale Erkrankungen sowie Kreislauferkrankungen und Blutsicherheit werden als potenzielle Arbeitsfelder benannt.

Das Universitätsklinikum Dresden hat aufgrund der Kontakte eine Partnerschaft mit dem Onkologiekrankenhaus in der Provinzhauptstadt Nanjing begonnen. Noch in diesem Jahr will Ministerin Clauß Jiangsu besuchen.

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