Ärzte Zeitung, 24.08.2011

BZgA setzt auf Hilfe für junge Mütter in Krisensituationen

KÖLN (akr). Die frühe Unterstützung junger Mütter mit extrem schwierigen sozialen Ausgangsbedingungen wie einer Suchterkrankung oder traumatischen Erfahrungen ist nicht nur ethisch geboten.

Sie ist auch eine wichtige Vorsorge für die Gesundheit künftiger Generationen. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin.

Eine Studie des Nationalen Zentrums Frühe Hilfe kommt zu dem Ergebnis, dass eine verlässliche Elternschaft auch unter widrigen Umständen möglich ist, wenn junge Mütter intensiv unterstützt werden. Bei einem Forschungsprojekt wurden junge Mütter ein Jahr umfassend betreut.

Fast drei Viertel aller Babys konnten eine sichere Bindung zu ihrer Bezugsperson aufbauen. Bei einer Kontrollgruppe mit Frauen, denen nicht geholfen wurde, waren es nur 45 Prozent "Eine sichere Eltern-Kind-Bindung ist der Schlüssel für eine gesunde Entwicklung", so BZgA-Direktorin Elisabeth Pott.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (71982)
Organisationen
BZgA (634)
Personen
Elisabeth Pott (142)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »