Direkt zum Inhaltsbereich

BZgA setzt auf Hilfe für junge Mütter in Krisensituationen

KÖLN (akr). Die frühe Unterstützung junger Mütter mit extrem schwierigen sozialen Ausgangsbedingungen wie einer Suchterkrankung oder traumatischen Erfahrungen ist nicht nur ethisch geboten.

Veröffentlicht:

Sie ist auch eine wichtige Vorsorge für die Gesundheit künftiger Generationen. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin.

Eine Studie des Nationalen Zentrums Frühe Hilfe kommt zu dem Ergebnis, dass eine verlässliche Elternschaft auch unter widrigen Umständen möglich ist, wenn junge Mütter intensiv unterstützt werden. Bei einem Forschungsprojekt wurden junge Mütter ein Jahr umfassend betreut.

Fast drei Viertel aller Babys konnten eine sichere Bindung zu ihrer Bezugsperson aufbauen. Bei einer Kontrollgruppe mit Frauen, denen nicht geholfen wurde, waren es nur 45 Prozent "Eine sichere Eltern-Kind-Bindung ist der Schlüssel für eine gesunde Entwicklung", so BZgA-Direktorin Elisabeth Pott.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Akute Belastung versus chronische Schäden

Marathonläufer sollten ihren Nierenstatus kennen

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt