Ärzte Zeitung, 27.09.2011

SPD-Vorstand beantragt Einheitshonorar

BERLIN (eb). Gleiches Geld für gleiche Leistung. Der SPD-Vorstand fordert in einem Leitantrag für den SPD-Bundesparteitag eine einheitliche Ärztevergütung für die ambulante Versorgung von gesetzlich und privat Krankenversicherten.

Die unterschiedliche Vergütung sei Ursache der Wartezeiten für gesetzlich Versicherte und für die "medizinisch unbegründete, verstärkte Ansiedlung von Haus- und Fachärzten in Regionen mit einem hohen Anteil von Privatversicherten" heißt es in dem Antrag.

Die Honorarordnung solle sowohl für die in der SPD-Bürgerversicherung Versicherten als auch für die Bestandsversicherten der PKV gelten.

[27.09.2011, 17:19:25]
Dipl.-Med Jens-Uwe Köhler 
Gleiches Geld für gleiche Leistung...
... einverstanden! Gute Idee !
Wenn meine Einnahmen aus der Versorgung der GKV-Patienten meine Betriebskosten und die Gehälter meiner Angestellten decken, genug Mittel für Modernisierung übrig bleibt und ich darüber hinaus auch noch ein anständiges Honorar an mich auszahlen kann - die Honorierung also an die GOÄ-Sätze angepasst wurden, dann soll es so sein.
Allerdings wird auch das die Wartezeiten der Patienten wohl eher nicht reuzieren - wie denn auch?
Schade, dass das Problem nicht so einfach zu lösen ist, lieber SPD-Vorstand...
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »