Ärzte Zeitung, 13.10.2011

Geburtshelfer wollen über Geschlecht aufklären

BERLIN (eb). Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Berufsverband der Frauenärzte wollen werdende Eltern weiter über das Geschlecht ihres zu erwartenden Kindes aufklären dürfen.

Der Zeitpunkt der Aufklärung ist in der Regel die routinemäßige Ultraschalluntersuchung zwischen der 19. und der 22. Schwangerschaftswoche.

Hintergrund des Vorstoßes ist eine Forderung des Europarates, dass werdende Eltern in allen europäischen Ländern das Geschlecht während der kompletten Schwangerschaft nicht mehr erfahren sollen.

In einigen europäischen Ländern wie zum Beispiel Albanien, Aserbaidschan oder Georgien würden bis zu zehn Prozent der Schwangerschaften abgebrochen, wenn feststehe, dass das erwartete Kind ein Mädchen sei.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »