Ärzte Zeitung, 05.12.2011

Neue Notdienst-Nummer für zur zweiten 112

BERLIN/POTSDAM (ami). Die bundesweite Rufnummer 116117 zur Anforderung des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes wird den Notrufen der Feuerwehr und Polizei im Telekommunikationsgesetz gleichgestellt. Das hat der Bundestag mit dem Versorgungsstrukturgesetz beschlossen.

Die Regelung war mit einem Änderungsantrag in den Gesetzentwurf eingefügt worden. Sie bringt nach Angaben der KV Brandenburg (KVBB) "erhebliche Einsparungen".

Durch die Gleichstellung ist es laut KVBB auch bei der Bereitschaftsdienstnummer möglich, Anrufer von Mobilfunkgeräten im Notfall über eine Ortskennung zu orten. Das erspart aufwendige und teure Nachfragen bei den Mobilfunkbetreibern.

"Wir haben ein Jahr lang Klinken geputzt bei der Politik, um zu erreichen, dass die 116117 den beiden Notrufnummern gleichgestellt wird", sagte KVBB-Chef Dr. Hans-Joachim Helming bei der Vertreterversammlung der KVBB.

Die Initiative zu der bundeseinheitlichen Bereitschaftsdienstnummer war im Jahr 2005 in Brandenburg entstanden. Starten soll die Rufnummer ab März 2012.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (74578)
Organisationen
KV Brandenburg (520)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »