Ärzte Zeitung, 12.12.2011

OECD mahnt Behandlung psychisch Erkrankter an

BERLIN (af). Gute Behandlung erhöht die Chancen psychisch gestörter Arbeitnehmer, ihren Job zu behalten oder auf ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.

Dies geht aus dem OECD-Bericht "Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work" hervor, den die Organisation am Montag veröffentlicht hat.

Menschen mit psychischen Erkrankungen fehlen demnach deutlich länger wegen Krankheit als die psychisch gesunden Kollegen. In der OECD haben sich die Behandlungsraten aber als gering erwiesen.

50 Prozent der Menschen mit einer schweren psychischen Störung und 70 Prozent mit leichteren Varianten erhalten gar keine Behandlung.

www.oecd-ilibrary.org/social-issues-migration-health/mental-health-and-work_9789264124523-en

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »