Ärzte Zeitung online, 02.01.2012

Lebensmittel: Aigner kündigt Regionallogo an

SAARBRÜCKEN (dpa). Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat angekündigt, im Frühjahr konkrete Vorschläge für eine bessere Kennzeichnung regionaler Produkte vorzulegen.

Aigner sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Die Menschen wollen wissen, woher ihr Essen kommt." Für viele Kunden sei die regionale Herkunft ein Kaufargument.

Aigner räumte ein, dass es nicht einfach sei zu definieren, "was regional ist". Man brauche aber eine Bewertung, die dem Verbraucher helfe. Dazu werde man konkrete Standards festlegen.

Zugleich sagte die Ministerin zu, dass sie mit den Ländern über dringend notwendige Änderungen bei der Lebensmittelüberwachung und im Lebensmittelrecht sprechen werde.

Die jüngsten Skandale hätten gezeigt, dass Handlungsbedarf bestehe. Aigner: "Leider erkennen nicht alle die Chancen."

Länder wie Nordrhein-Westfalen, "die mich ständig kritisieren, sind wieder die ersten, die sich in dieser Frage keinen Millimeter bewegen wollen. Das geht nicht." Da erwarte sie "mehr Bereitschaft zur Zusammenarbeit", sagte Aigner.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »