Ärzte Zeitung, 13.02.2012

Studenten kritisieren Hausarztpflicht im PJ

NEU-ISENBURG (bee). Die Medizinstudenten haben den Plänen der Länderminister, das Wahlterzial im PJ in einen Pflichtabschnitt von vier Monaten in einer Hausarztpraxis umzuwandeln, eine klare Absage erteilt.

"Eine einseitige Fokussierung auf einen Nachwuchsmangel in der Allgemeinmedizin verschärft die mindestens genauso dringlichen Probleme in anderen Fachdisziplinen", schreiben die Studentenvertreter im Marburger Bund, im Hartmannbund sowie die Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) in einer Erklärung.

Auch appellierten die Studenten, die Novelle der Approbationsordnung nicht noch weiter zu verzögern.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (72990)
Organisationen
Hartmannbund (708)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »