Ärzte Zeitung, 13.04.2012

Allergie durch Kuscheltiere?

BERLIN (dpa). Puppen, Kuscheltiere, Puzzles oder Spielzeugautos sind manchmal nicht so harmlos wie sie aussehen. Einer Vielzahl dieser Spielzeuge würden inzwischen unnötig Duftstoffe zugesetzt, teilte das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am Donnerstag mit.

Einige dieser Stoffe könnten bei einem kleinen Teil spielender Kinder Kontaktallergien auslösen, die sie ihr Leben lang nicht mehr loswürden.

Deshalb sollte Spielzeug für Kinder unter drei Jahren generell keine Duftstoffe enthalten, empfiehlt die Behörde. Denn sie berühren das Spielzeug nicht nur, sondern stecken es sich oft auch in den Mund.

Beim Spielzeug für ältere Kinder sieht das BfR die Grenze von 100 Milligramm pro Kilo Material für bestimmte Duftstoffe weiter als zu hoch an.

Die Behörde rät auf EU-Ebene zu einem Grenzwert von 10 Milligramm pro Kilo. Seit April 2010 ist es der zweite Vorstoß, den das Bundesinstitut in dieser Sache unternimmt. Denn bei der EU habe sich seitdem auf rechtlicher Ebene nichts verändert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »