Ärzte Zeitung, 05.07.2012

Ämter müssen immer häufiger Kinder schützen

WIESBADEN (dpa). Immer häufiger muss das Jugendamt eingreifen, um Kinder vor ihren Eltern zu schützen.

Die Zahl der sogenannten Inobhutnahmen steigt seit Jahren - 2011 erneut um sechs Prozent auf 38.500 Fälle, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete.

Das sind 36 Prozent mehr als im Jahr 2007. Die Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme, um Kinder zu schützen, "die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation befinden".

Die Jugendämter bringen die Jugendlichen zum Beispiel in einem Heim unter. Die gute Nachricht: 41 Prozent der Betroffenen kehrten 2011 später zu ihren Sorgeberechtigten zurück.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

"GOÄ-Novelle bis Ende 2017 ist sportliches Ziel"

Wann kommt die neue GOÄ? Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" verrät GOÄ-Verhandlungsführer Dr. Reinhard genaueres. mehr »

"Harte Hand" schadet dem Schulerfolg

Den Lebenswandel eines Kindes kann ein sehr strenges Elternhaus negativ beeinflussen, belegt eine Studie. mehr »