Ärzte Zeitung, 29.08.2012

Drogenpolitik

Regierung setzt auf EU und UN

BERLIN (af). Die Regierung hat ihren Austritt aus der "Pompidou-Gruppe" des Europarates verteidigt.

Vereinte Nationen und EU könnten die Erfordernisse der internationalen Kooperation zur Drogenbekämpfung heute besser erfüllen, verteidigt die Regierung den Schritt in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen.

Offiziell heißt das Gremium "Kooperationsgruppe zur Bekämpfung von Drogenmissbrauch und unerlaubtem Drogenhandel". Es hat zur Zeit 37 Mitglieder.

Ziel ist die Entwicklung einer effektiven, evidenzbasierten Drogenpolitik in den Mitgliedsländern. Die Gruppe wurde 1971 auf Initiative des damaligen französischen Präsidenten George Pompidou gegründet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »