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Ärzte Zeitung, 04.10.2012

Drei Monate mehr

Lebenserwartung in Deutschland legt zu

WIESBADEN (fst). Neugeborene Jungen werden im Schnitt 77 Jahre und neun Monate alt, Mädchen 82 Jahre und neun Monate.

Das geht aus der sogenannten Sterbetafel hervor, die das Statistische Bundesamt regelmäßig neu berechnet. Danach hat die durchschnittliche Lebenserwartung im Vergleich zur letzten Berechnung für die Jahre 2008/2010 bei Jungen um drei und bei Mädchen um zwei Monate zugenommen.

Wer gegenwärtig 65 Jahre alt ist, hat statistisch noch eine Lebenserwartung von 17 Jahren und sechs Monate bei Männern und 20 Jahren und acht Monate bei Frauen.

Bei Männern nahm die Lebenserwartung um einen, bei Frauen um zwei Monate im Vergleich zur bisherigen Berechnung zu. Jeder zweite Mann in Deutschland erlebt nach Angaben der Statistiker seinen 80. Geburtstag, jede zweite Frau wird sogar wenigstens 85 Jahre alt.

Die aktuelle Sterbetafel ist eine Momentaufnahme der Sterblichkeitsverhältnisse der gesamten Bevölkerung in Deutschland. Sie basiert auf den amtlichen Daten über die Gestorbenen und die Durchschnittsbevölkerung der vergangenen drei Jahre.

[08.10.2012, 09:53:38]
Dr. Kerstin Köhler 
Werden wir älter als unsere Kinder?
Wie kann es sein, dass die Lebenserwartung eines 65- Jährigen heute höher ist als die eines neugeborenen Kindes? Bei der zu erwartenden Weiterentwicklung in der Medizin sollte bei Neugeborenen ein deutlich höheres Lebensalter wahrscheinlich sein. zum Beitrag »

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