Ärzte Zeitung, 01.02.2013

Pille danach

Beratung ja, aber Kirchen-Position erläutern

KÖLN. Ärzte in katholischen Kliniken dürfen vergewaltigte Frauen auch über die "Pille danach" beraten, wenn sie ihnen gleichzeitig die katholische Position zu der Methode erläutern.

Das hat der Kölner Erzbischof Josef Kardinal Meisner in einer Erklärung klargestellt. Die Verordnung eines Präparats, das der Verhinderung einer Befruchtung dient, sei vertretbar, so Meisner.

Anders sehe es aus, wenn es um die Nidationshemmung geht. Es sei Tötung, der befruchteten Eizelle aktiv die Lebensgrundlage zu entziehen. (iss)

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