Ärzte Zeitung, 24.10.2014

NRW

Zahl der Suizide hat sich kaum verändert

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen haben sich im vergangenen Jahr 451 Frauen und 1276 Männer das Leben genommen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes war die Zahl der Suizide im Vergleich zum Vorjahr damit stabil, lag aber um 3,1 Prozent unter der des Jahres 2011 und 4,9 Prozent unter 2010.

Mit 41 Prozent waren Erhängen, Strangulieren oder Ersticken die häufigste Art der Selbsttötung, gefolgt von der Vergiftung mit Medikamenten oder anderen Drogen (12,7 Prozent) und Stürzen (8,7 Prozent).

Tendenziell steigt die Suizidrate in NRW mit dem Alter. "Personen im Alter von 55 bis 74 Jahren wiesen 2013 jedoch eine niedrigere Suizidrate auf als die 45- bis 54-Jährigen", teilte das Amt mit. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »