Ärzte Zeitung, 21.01.2016

Vergütung

Klinikclowns machen ernst

BERLIN. Ob und wie Klinikclowns künftig finanziell gefördert werden könnten, steht jetzt auf der Agenda des Bundesgesundheitsministeriums.

Der Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e. V. hatte eine entsprechende Petition eingereicht, die der Bundestag Ende 2015 beraten hat. Die Abgeordneten beschlossen, das Anliegen vom BMG Anfang 2016 prüfen zu lassen.

In der Petition wird gefordert, die Arbeit der Klinikclowns stärker anzuerkennen und für deren finanzielle Planungssicherheit zu sorgen. Möglich sei dies über Änderungen im Krankenhausentgeltgesetz (Paragraf 6 KHEntgG) sowie im SGB XI (Paragraf 85) für Pflegeeinrichtungen.

Bislang ist der Einsatz von Klinikclowns deutschlandweit fast ausschließlich über Spenden finanziert.

"Dass sich das BMG mit unserer Petition beschäftigen und Fördermöglichkeiten prüfen wird, betrachten wir als Anerkennung", heißt es in einer Pressemitteilung des Dachverbandes der Klinikclown-Vereine. (wer)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Frauen morden anders als Männer

Intimizid nennt man die Tötung eines Geliebten oder Partners. Frauen gehen dabei anders vor als Männer, so die Analyse eines forensischen Psychiaters. mehr »

Ein bisschen Verrohung

Student Philipp Humbsch sagt in seinem "Ärzte Zeitung"-Blog: Ein bisschen Verrohung durch den Präpkurs schadet nicht. Denn nur so können Studenten das Mysterium Mensch entschlüsseln - und werden gute Ärzte. mehr »

Weltweit erste S3-Leitlinie vorgestellt

Die weltweit erste S3-Leitlinie zur Behandlung Methamphetamin-bezogener Störungen soll allen, die mit Süchtigen arbeiten, mehr Handlungssicherheit geben. Ärzten gibt sie konkrete Hinweise, worauf sie achten können. mehr »