Ärzte Zeitung, 21.01.2016

Vergütung

Klinikclowns machen ernst

BERLIN. Ob und wie Klinikclowns künftig finanziell gefördert werden könnten, steht jetzt auf der Agenda des Bundesgesundheitsministeriums.

Der Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e. V. hatte eine entsprechende Petition eingereicht, die der Bundestag Ende 2015 beraten hat. Die Abgeordneten beschlossen, das Anliegen vom BMG Anfang 2016 prüfen zu lassen.

In der Petition wird gefordert, die Arbeit der Klinikclowns stärker anzuerkennen und für deren finanzielle Planungssicherheit zu sorgen. Möglich sei dies über Änderungen im Krankenhausentgeltgesetz (Paragraf 6 KHEntgG) sowie im SGB XI (Paragraf 85) für Pflegeeinrichtungen.

Bislang ist der Einsatz von Klinikclowns deutschlandweit fast ausschließlich über Spenden finanziert.

"Dass sich das BMG mit unserer Petition beschäftigen und Fördermöglichkeiten prüfen wird, betrachten wir als Anerkennung", heißt es in einer Pressemitteilung des Dachverbandes der Klinikclown-Vereine. (wer)

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