Ärzte Zeitung, 25.01.2016

Uniklinikum Leipzig

Großprojekt startet im Herbst

LEIPZIG. Am Universitätsklinikum Leipzig (ULK) wird voraussichtlich im Herbst mit einem rund 58 Millionen Euro schweren Bauprojekt begonnen.

Auf der Fläche eines ehemaligen Bettenhauses soll bis 2018 ein neues Klinikzentrum mit etwa 10.000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen, wie das Krankenhaus mitteilte.

Im Zusammenhang mit dem Projekt werden auch die Gebäude der Frauen- und Kindermedizin sowie der Inneren Medizin umgebaut.

Dort soll Platz für 140 Betten, Ambulanzen, einen weiteren Kreißsaal, Lehrpraxen und das Universitäre Krebszentrum (UCCL) geschaffen werden. Einige Baumaßnahmen werden bei laufendem Betrieb erfolgen.

Auch an der Medizinischen Fakultät wird umgerüstet: Derzeit wird bereits die alte Mensa in der Liebigstraße saniert.

In dem Gebäude sollen nach dem Umbau neben der Mensa auch die Medizinische Zentralbibliothek sowie die Lernklinik untergebracht werden.

Das Universitätsklinikum Leipzig verfügt über 1450 Betten und ist mit mehr als 6000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der teil- und vollstationären Patienten um 5,1 Prozent auf nun 55.400 (die "Ärzte Zeitung" berichtete).

Mit den ambulanten Patienten zusammengenommen werden jährlich rund 350.000 Menschen im Uniklinikum behandelt. (lup)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »